Antragsverfahren

Förderfähige Maßnahmen

Die folgenden typischen Aufgabengebiete werden als grundsätzlich förderfähig erachtet:

  • Optimierung und Parallelisierung bestehender Codes aus den Bereichen Simulation, Optimierung oder Datenanalyse / maschinelles Lernen
  • Entwicklung und Implementierung neuer paralleler Codes unter besonderer Berücksichtigung aktueller paralleler Rechnerarchitekturen
  • Evaluierung alternativer Rechnerarchitekturen und Parallelisierungsansätze, wie GPGPUs oder FPGAs, hybride Ansätze (MPI+X) oder OpenACC
  • Entwicklung, Evaluierung und Implementierung neuer numerischer Methoden, unter besonderer Berücksichtigung der Eigenschaften aktueller Hardware
  • Analyse von Einzelprozessor-Performance, Kommunikationsverhalten und paralleler Skalierung mit professionellen Werkzeugen
  • Anpassung von Softwarepaketen: Evaluierung geeigneter Rechnersysteme, Compiler, Bibliotheken; Verbesserung von Restart- und I/O-Fähigkeiten; Integration der Systeme am LRZ oder  RRZE in Simulations- oder Datenanalyse-Workflows
  • Analyse der verwendeten Löser und Algorithmen und Test möglicher Alternativen
  • Analyse der eingesetzten algorithmischen Basisroutinen (numerische Löser, Gittergenerierung, Lastverteilung, etc.) und Test möglicher Alternativen
  • Entwicklung energieeffizienter Software
  • Heranführung neuer Wissenschaftsdomänen an das HPC

Fördermöglichkeiten

Personalförderung

Gefördert werden Projekte an bayerischen Hochschulen und Universitäten. Die Förderung bemisst sich an der Dauer des Vorhabens und kann maximal 10.000 € (kleines Projekt mit drei Monaten) bzw. bis 50.000 € für Projekte mit zwölf Monaten Laufzeit betragen.

Die Projekte sind in enger Kooperation mit einem der beiden Rechenzentren (LRZ/RRZE) durchzuführen. Insbesondere soll der/die geförderte Projektmitarbeiter/in einen längeren Zeitraum (etwa 50% der Projektdauer) an einem der beiden Zentren verbringen, um so direkt auf die dortige HPC-Expertise zurückgreifen können. Für Antragsteller/innen außerhalb der Standorte Erlangen und München/Garching kann auf Antrag ein Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten gewährt werden.

Projektanträge (etwa zwei Seiten bei kleinen Projekten; ansonsten max. fünf Seiten) können jederzeit per Mail an info@konwihr.de bei der KONWIHR-Geschäftsstelle eingereicht werden. Sie werden jedoch nur in halbjährlichem Turnus (Stichtag jeweils zum 1.3. und 1.9.) begutachtet.

Vor der Antragstellung wird generell eine Kontaktaufnahme mit einem der beiden Rechenzentren dringend empfohlen, damit die Verfügbarkeit von Mitarbeitern und Spezialwissen sichergestellt ist. Anträge sind von dem/der federführenden Wissenschaftler/in einzureichen und werden hinsichtlich wissenschaftlicher Qualität und Einpassung in die Fördermaßnahmen extern evaluiert.

Kurse/Workshops

Beantragung von Zuschüsse zu Kursen oder Workshops mit Bezug zu Konwihr-Themen möglich.

Basisprojekte

Ziel der zum 1.3.2019 erstmalig ausgeschriebenen KONWIHR-Basisprojekte ist die Etablierung von zentralen Ansprechpartnern für Fragen zu Forschung, Unterstützung und Ausbildung im HPC an bayerischen Hochschulen und Universitäten. Diese Ansprechpartner sollen grundlegende HPC-Kenntnisse besitzen und folgende Aufgaben übernehmen:

  • Ansprechpartner für Fragen zur effizienten Nutzung der lokalen HPC-Systeme.
  • Beratung von Forschenden, deren Rechenzeitbedarf hinsichtlich Kapazität oder Architektur nicht lokal abgedeckt werden kann.
  • Unterstützung beim Zugang zu nicht-lokalen Rechensystemen sowie gegebenenfalls bei den dazu notwendigen Antragsverfahren.
  • Wegweiser zu weiterführenden Beratungs- und Schulungsangeboten.
  • Ansprechpartner bei Fragen zu KONWIHR. Unterstützung lokaler Forschender bei der Antragstellung für KONWIHR-Projekte.

Im Zuge dieser Basisprojekte sollen HPC-Aktivitäten an bayerischen Hochschulen und Universitäten über diese Ansprechpartner langfristig besser vernetzt werden. Ein regelmäßiger Austausch der Ansprechpartner zu aktuellen Problemen und Fragestellungen wird durch KONWIHR organisiert werden.

Der vorzulegende (kurze und formlose) Antrag sollte einen Umfang von ca. 1-2 Seiten haben und folgende Punkte kurz darlegen:

  • Kurzbeschreibung der HPC-Ressourcen der jeweiligen Hochschule oder Universität sowie kurze Übersicht über deren Hauptanwendergruppen und -themen.
  • Geplantes Konzept zur längerfristigen Etablierung eines Ansprechpartners:
    • Wo ist dieser angesiedelt?
    • Hat die Stelle eine langfristige Perspektive?
    • Kann auf bereits existierenden Aktivitäten aufgebaut werden?
  • Gibt es bereits thematische Schwerpunkte, die der Ansprechpartner abdecken soll/kann?
  • Ein besonderes Anliegen ist es, dass die Ansprechpartner mit aktuellem HPC-Techniken vertraut sind. Es wird daher erwartet, dass zumindest grundlegende Kurse aus relevanten Themengebieten besucht werden (siehe https://www.lrz.de/services/compute/courses/)
    • Falls bereits ein Ansprechpartner vorhanden ist: kurze Aussage, welche grundlegenden Kenntnisse dieser besitzt bzw. welche HPC-Kurse er schon besucht hat.
    • Falls das HPC Know-how aufgebaut bzw. erweitert werden soll: kurze Skizze, welche Kurse als relevant für die Institution erachtet werden.

Die Anträge werden durch das KONWIHR-Direktorium begutachtet.

 

Vorlage Projektantrag

Zusätzlich zum fachlichen Projektantrag bitten wir um die Übermittlung folgender Informationen:

= Antrag auf Förderung im Rahmen von KONWIHR =

Projekttitel:
Institution:
Lehrstuhl:
Postanschrift:

Fördervolumen:
[ ] bis zu 10.000 Euro / drei Monate (ein Gutachter)
[ ] bis zu 50.000 Euro / zwölf Monate (zwei Gutachter)

Zur Nutzung angedachtes Rechenzentrum:
[ ] Leibniz-Rechenzentrum, Garching
[ ] Regionales Rechenzentrum Erlangen

= Lehrstuhlinhaber bzw. Antragsteller =

Anrede und Titel:
Name:
E-Mail-Adresse:
Telefonnummer:

= wissenschaftlicher Projektleiter =
(falls vom Antragsteller abweichend)

Anrede und Titel:
Name:
E-Mail-Adresse:
Telefonnummer: